Betreuungsbüro Bergmann · Berlin

Recht betreut.

Seit über 10 Jahren sind wir für unsere Klienten da und übernehmen alle Angelegenheiten der rechtlichen Betreuung und Vormundschaft.

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Hilfe durch rechtliche Betreuung

Mit Engagement, Herz und Sachverständnis kümmern wir uns um alle Aufgaben, die uns das Gericht anvertraut hat. Unser Ziel ist immer dasselbe: Unsere Klientinnen und Klienten sollen so selbstbestimmt und eigenständig leben können, wie es ihnen möglich ist.

Die rechtliche Betreuung für hilfebedürftige Menschen umfasst alle Lebensbereiche — von der Gesundheitssorge über die Vermögensverwaltung bis hin zu Behördenkontakten. Wir sind da, wenn es darauf ankommt.

Nick Bergmann – Berufsbetreuer, Beratungsgespräch

Fünf Fragen an Nick Bergmann –

rechtlicher Betreuer, B.A.

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Warum sind Sie gesetzlicher Betreuer geworden?

Ich habe 12 Jahre als Kranken- und Altenpfleger gearbeitet, zuletzt als Pflegeleitung auf einer psychiatrischen Station. Dort habe ich immer wieder gefragt: Wer sorgt für Menschen ohne Angehörige, die ihren Alltag nicht mehr allein bewältigen können? Die Antwort habe ich 2009 in der rechtlichen Betreuung gefunden — und die Krankenkassenpolitik war für mich ohnehin nicht mehr tragbar. Ich wollte Menschen die Chance geben, ihre Ziele und ihr Recht durchzusetzen.

Was war bisher Ihre größte Herausforderung?

Neben der täglichen Arbeit mein Studium der „Rechts- und Verwaltungswissenschaften" an der Steinbeis Hochschule Berlin zu absolvieren. 2016 habe ich den Bachelor of Arts abgeschlossen. Das hat viel Disziplin gefordert, aber es hat mich enorm weitergebracht. In allen rechtlichen Betreuungsfragen bin ich seitdem absolut sicher.

Was war bisher Ihr schönstes Erlebnis bei einer gesetzlichen Betreuung?

Ich habe eine Frau über 10 Jahre betreut, die von Geburt an drogenabhängig war — beide Eltern drogenabhängig, die Mutter nahm während der Schwangerschaft Heroin. Als meine Klientin acht war, setzten sich die Eltern den goldenen Schuss. Trotz allem: Sie wurde schwanger, schaffte den Absprung, lebt heute völlig drogenfrei und ist Fitnesstrainerin. Ohne gesetzliche Betreuung wäre dieser Lebensweg nie möglich gewesen.

Was lieben Sie am meisten an Ihrem Beruf?

Das soziale Engagement und die Arbeit mit den Menschen. Das Management aller sozialen Themen. Und dass die Menschen mir aufgrund meiner langjährigen Expertise immer wieder ihr Vertrauen entgegenbringen — das macht mich wirklich glücklich.

Wie sieht ein klassischer Arbeitsalltag eines Betreuers aus?

Kein Tag gleicht dem anderen. Der Beruf ist so vielfältig und abwechslungsreich — genau deshalb übe ich ihn so gerne aus.

Qualifikation und Erfahrung

Akademische Ausbildung

Mein Weg zur rechtlichen Betreuung führte mich über das Hochschulstudium. Von 2013 bis 2016 studierte ich Rechtswissenschaften und Verwaltungswissenschaften an der Steinbeis-Hochschule Berlin. Den Abschluss als Bachelor of Arts für rechtliche Betreuung und Vormundschaften habe ich 2016 erfolgreich abgeschlossen.

Bereits 2006 begann ich ein Fachschulstudium für verantwortliche leitende Pflegefachkraft am Institut für Kranken-, Alten- und Gesundheitspflege (IWK) in Halle, das ich 2008 abschloss.

Mehr als ein Jahrzehnt in der Pflege

Die Grundlage für meine Arbeit als Berufsbetreuer legte ich in über zwölf Jahren in der Kranken- und Altenpflege. Mein Weg begann 2000 bei der AWO in Dessau, wo ich als Pflegekraft arbeitete.

Es folgten leitende Positionen: Wohnbereichsleiter im Alten- und Pflegeheim Elbe-Flaiming in Rosslau (2003–2007), Pflegedienstleiter bei SIGGI-Med/Derm in Dessau (2007–2008) und Wohnbereichsleiter im Seniorenzentrum Haus Havelblick in Berlin (2008).

Der Weg zur rechtlichen Betreuung

In meiner Zeit als Pflegeleitung auf einer psychiatrischen Station stellte sich mir immer wieder eine Frage: Wer sorgt für die Menschen, die keine Angehörigen haben und ihren Alltag nicht mehr selbst bewältigen können?

Die Antwort fand ich 2009 in der rechtlichen Betreuung. Seitdem bin ich als freiberuflicher, später als Berufsbetreuer tätig. Diese Arbeit verbindet mein juristisches Wissen mit meiner Erfahrung aus der Pflege — und ermöglicht es mir, Menschen wirklich zu helfen.

Was mich auszeichnet

Meine langjährige Erfahrung in der Pflege hat mir beigebracht, Menschen zuzuhören und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Ich kenne die Herausforderungen, mit denen Betreute konfrontiert sind, aus eigener Erfahrung.

Als Berufsbetreuer bin ich nicht nur rechtlicher Vertreter, sondern auch verlässlicher Begleiter. Mein Ziel ist es, dass meine Klientinnen und Klienten so selbstbestimmt wie möglich leben können.

Annabell Bergmann – Beratungsgespräch zwischen Betreuerin und Betreutem

Fünf Fragen an Annabell Bergmann –

rechtliche Betreuerin, B.A.

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Warum sind Sie gesetzliche Betreuerin geworden?

Ich habe lange in der Reisebranche gearbeitet — und plante den schönsten Teil des Lebens vieler Menschen: die Urlaubszeit. Irgendwann hat mir die Sonnenseite allein nicht mehr gereicht. Das Thema Recht fand ich schon immer spannend. Ich studierte „Rechts- und Verwaltungswissenschaften" an der Steinbeis Hochschule Berlin — und kümmere mich nun um alle Aspekte des Lebens, nicht nur um die schöne Urlaubszeit.

Was war bisher Ihr schönstes Erlebnis bei einer gesetzlichen Betreuung?

Für eine ältere Dame mit immer stärker ausgeprägter Demenz habe ich einen Platz in einer Demenz-WG gefunden. Es war schwer für sie, von ihrem bisherigen Zuhause loszulassen. Als ich sie dort besuchte, war sie total glücklich — die Bewohnerinnen und Bewohner spielten zusammen Karten, und Frau B. war mittendrin. Die anderen WG-Mitglieder waren ganz traurig, als sie kurz ins Krankenhaus musste. So schön, dass sie jetzt in dieser Gemeinschaft leben kann.

Was war bisher Ihre größte Herausforderung?

Das Spannende ist, dass wir ständig vor neuen Herausforderungen stehen. Am Anfang dachte ich manchmal: „Um Gottes Willen — schon wieder ein Hindernis!" Aber nach einigen Jahren entsteht eine Routine und Gelassenheit. Wir finden immer eine Lösung.

Was lieben Sie am meisten an Ihrem Beruf?

Menschen dabei zu unterstützen, ihren Weg zu gehen. Ich schaue immer nach dem größtmöglichen Konsens zwischen den Vorstellungen meiner Klientinnen und Klienten und dem, was realistisch machbar ist.

Wie sieht ein klassischer Arbeitsalltag eines gesetzlichen Betreuers aus?

Hauptaufgabe ist es, Hilfe für Menschen zu organisieren, die nicht mehr selbstständig leben können. Viele Telefonate, E-Mails, Gerichtstermine — und ich bin direkt vor Ort bei den zu Betreuenden.

Qualifikation und Erfahrung

Akademische Ausbildung

Meinen akademischen Abschluss erwarb ich an der Steinbeis-Hochschule Berlin, wo ich Rechts- und Verwaltungswissenschaften studierte. Den Bachelor of Arts für rechtliche Betreuung und Vormundschaften schloss ich 2016 ab.

Erfahrung aus der Reisebranche

Bevor ich in die rechtliche Betreuung wechselte, arbeitete ich lange in der Reisebranche. Diese Zeit lehrte mich, wie wichtig es ist, Menschen in besonderen Momenten zu begleiten — ob im Urlaub oder im Alltag.

Ich lernte, flexibel auf unterschiedliche Situationen zu reagieren und immer den Überblick zu behalten. Diese Fähigkeiten kommen mir heute zugute: Jeder Betreuungsfall ist einzigartig und erfordert individuelle Lösungen.

Der Weg zur rechtlichen Betreuung

Irgendwann reichte mir der schöne Teil des Lebens allein nicht mehr aus. Ich wollte etwas tun, das wirklich Bedeutung hat — Menschen helfen, die Unterstützung brauchen.

Die rechtliche Betreuung bot mir die Möglichkeit, mein Organisationstalent und meine Zwischenmenschlichkeit einzusetzen. Seit meinem Studiumsabschluss bin ich als rechtliche Betreuerin tätig.

Was mich auszeichnet

Meine Stärke ist die Gelassenheit, die aus Erfahrung kommt. Ich bewahre Ruhe, auch wenn die Situation kompliziert erscheint, und finde für jedes Problem eine Lösung.

Ich sehe den Menschen hinter den Akten — und das ist mir wichtig. Meine Klientinnen und Klienten sollen sich nicht als Fall behandelt fühlen, sondern als Mensch mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen.

Aufgabenbereiche eines gesetzlichen Betreuers

Gesetzliche Betreuer handeln stellvertretend für die Betreuten — in genau den Lebensbereichen, die das Gericht festgelegt hat.

Gesundheitssorge

Gesundheitssorge umfasst alle medizinischen Entscheidungen, die der Betreuer stellvertretend für den Betreuten trifft — von Arztbesuchen über Behandlungen bis zu Krankenhausaufenthalten.

Aufenthaltsbestimmung

Aufenthaltsbestimmung bedeutet: Der Betreuer entscheidet darüber, wo der Betreute wohnt und lebt — zu Hause, in einer Wohneinrichtung oder einer Pflegeinrichtung.

Vermögensverwaltung

Vermögensverwaltung umfasst die Regelung aller finanziellen Angelegenheiten: Konten, Renten, Sozialleistungen, Schulden und laufende Ausgaben.

Vertretung vor Behörden

Vertretung vor Behörden bedeutet: Der Betreuer kommuniziert mit Ämtern, Krankenkassen, Sozialdiensten und Gerichten — damit Ansprüche des Betreuten durchgesetzt werden.

Wohnungsangelegenheiten

Wohnungsangelegenheiten umfassen alles rund um das Mietverhältnis: Vertragsabschluss, Kündigung, Wohnungsauflösung und die Sicherung des Wohnraums.

Postangelegenheiten

Postangelegenheiten bedeutet: Der Betreuer darf die Postsendungen des Betreuten entgegennehmen und öffnen — um sicherzustellen, dass wichtige Schreiben nicht übersehen werden.

Häufige Fragen zur gesetzlichen Betreuung

Von Verfahren bis Kosten — alle wichtigen Antworten auf einer eigenen Seite, klar erklärt ohne Bürokratendeutsch.

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